Kollektion
Jeder dieser Tische existiert genau einmal. Klicken Sie auf ein Stück, um seine Geschichte zu lesen.

01 / 05
Suaheli für „Fluss“
Dieser Baum stürzte vor mehreren Jahren über den kleinen Fluss nahe Romans Heimatdorf. Zwei Regenzeiten lang diente sein Stamm Romans Mutter als Brücke, wenn das Wasser zu hoch stand, um zu Fuß hinüber zu gelangen. Erst als der Stamm so morsch wurde, dass er nicht mehr trug, haben wir ihn aus dem Flussbett geborgen. Was übrig blieb, war ein Kern aus tiefrotem Mninga – härter, dichter und ruhiger als jedes frisch geschlagene Holz es je sein könnte.
Geschichte lesen →
02 / 05
Suaheli für „Atem“
Im April 2019 brachte ein Tropensturm diesen Mahagoni-Baum zu Fall. Vier Jahre lang blieb er am Waldboden liegen, langsam vom Wetter geöffnet, bis Pilze und Insekten ihm jene dunklen Maserungen einschrieben, die heute seine Tischplatte zeichnen. Wir nennen ihn Pumzi, weil er seinen letzten Atem dem Wald geschenkt hat – und nun in einem neuen Raum weiteratmet.
Geschichte lesen →
03 / 05
Suaheli für „Familie“
Über drei Generationen hinweg trafen sich die Familien eines kleinen Dorfes unter diesem Mangobaum. Hier wurde geheiratet, gestritten, geboren, getrauert. Als er nach einer Trockenzeit von selbst kippte, baten uns die Dorfältesten, das Holz zu etwas zu machen, das Menschen wieder zusammenbringt. Daraus wurde Familia – ein runder Tisch ohne Kopfende, weil unter diesem Baum nie jemand wichtiger war als die anderen.
Geschichte lesen →
04 / 05
Suaheli für „Hügel“
Ein Blitz traf diesen Jacaranda-Baum auf einem Hügelkamm in den Usambara-Bergen. Die schwarze Brandlinie, die noch heute mitten durch die Tischplatte verläuft, ist die Erinnerung an jenen Moment. Der Rest des Stammes überlebte den Schlag und blieb stehen, bis er Jahre später bei einem Erdrutsch hinabgetragen wurde. Sein violettes Kernholz ist selten – und niemals gleich.
Geschichte lesen →
05 / 05
Suaheli für „Morgen“
Der jüngste unserer fünf Bäume. Ein Hochwasser im Rufiji-Delta unterspülte sein Wurzelwerk, bis er eines Morgens neben dem Boot eines Fischers im Wasser trieb. Asubuhi behält die ruhige, helle Maserung eines Teakholzes, das nie unter Stress gewachsen ist. Ein kleines Stück, aber – wie sein Name sagt – ein Anfang.
Geschichte lesen →